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Das Petabyte-Zeitalter

Noch vor wenigen Jahren waren PCs mit einer Festplattenkapazität von einem Terabyte kaum denkbar. In der Wissenschaft werden heute vielfach größere Datenmengen hin und her geschoben. Die Petabyte-Grenze ist längst überschritten. Doch wie lange ist diese stetig wachsende Datenflut noch zu bewältigen?

Von Maximilian Schönherr | 09.10.2011

In einem gängigen PC finden sich heute Festplatten, die viele hundert Gigabytes oder ein Terabyte speichern. Vor einigen Jahren war das die Größe des Internets. Heute sind Terabytes Sandkörner in einer Wüste aus Daten. Jedes Experiment im Teilchenbeschleuniger des CERN geht mit Petabytes um. Die Größe der Deutschen Digitalen Bibliothek hat die Petabytegrenze längst überschritten. Menschen erzeugen innerhalb weniger Tage Petabytes an Daten, wenn sie in sozialen Netzwerken wie Facebook und Youtube Filme, Bilder und Texte austauschen. Für Wissenschaftler sind soziale Netze gesellschaftliche "Sensoren" und schon wegen ihrer schieren Menge hoch interessant - aber kaum zu bewältigen.

"Manuskript zur Sendung"

"Weiterführende Links:"

Sendungen des Deutschlandradios:

Tausende Prozessoren im Einsatz (Computer und Kommunikation vom 16.7.2011)

Datenkommunikation von morgen (Forschung aktuell vom 11.2.2009)

Scharfes Bild, viele Daten (Computer und Kommunikation vom 10.9.2011)


Links ins Netz:

Petabyte in der Wikipedia

Semantisches Netz in der Wikipedia

Thomas Ertl, Institut für Visualisierung und Interaktive Systeme (VIS)

Stefan Wrobel, Fraunhoferinstitut IAIS

Die Deutsche Digitale Bibliothek