
Solche Begriffe suggerierten zeitweilige und potenziell reversible Zustände. Kennzeichnend seien inzwischen aber unumkehrbare Verluste bei Süßwasserreserven. Der Bericht vermittele unbequeme Wahrheiten. Wichtige Wassersysteme seien bereits zerstört. Viele Regionen lebten über ihre hydrologischen Verhältnisse. Zu den besonders betroffenen Regionen gehören laut dem Bericht der Nahe Osten und Nordafrika, Teile Südasiens und der Südwesten der USA. Europa oder andere Regionen, die zwar noch genügend verfügbares Wasser hätten, seien über Handelsströme, Preise und Lieferketten ebenfalls von dem Bankrott betroffen.
Man könne verschwundene Gletscher zwar nicht wiederherstellen oder stark verdichtete Grundwasserleiter wieder auffüllen. Aber man könne den weiteren Verlust des verbleibenden Naturkapitals verhindern. Priorität müsse für Regierungen haben, den Verlust von Feuchtgebieten, Grundwasserverarmung und Verschmutzung zu verhindern.
Diese Nachricht wurde am 20.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
