
Begriffe wie "Wasserknappheit" oder "Wasserkrise" spiegelten die Realität an vielen Orten nicht mehr wider, hieß es bei der Vorstellung. Solche Begriffe suggerierten zeitweilige und potenziell reversible Zustände. Kennzeichnend seien inzwischen aber unumkehrbare Verluste von Süßwasserreserven. Wichtige Wassersysteme seien bereits zerstört, hieß es. Man könne verschwundene Gletscher zwar nicht wiederherstellen oder stark verdichtete Grundwasserleiter auffüllen. Aber man könne den weiteren Verlust verhindern. Priorität für Regierungen müsse es haben, den Wegfall von Feuchtgebieten, Grundwasserverarmung und Verschmutzung zu verhindern.
Diese Nachricht wurde am 21.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
