
Die Gruppe "None Of Your Business" des österreichischen Bürgerrechtlers Schrems teilte mit, es gehe um ein Datenleck bei der Plattform "People". Diese wird für Bewerbungen beim Europaparlament genutzt. Weiter hieß es, Unbefugte hätten Zugriff auf sensible Daten von mehr als 8.000 Personen erhalten, darunter Geburtsurkunden, Krankenakten oder Diplome. Man habe die Beschwerden im Namen von vier Mitarbeitern des Parlaments beim Europäischen Datenschutzbeauftragten eingereicht. Im vorliegenden Fall scheine das Parlament gegen die europäische Datenschutz-Grundverordnung verstoßen zu haben. Schrems erklärte, es sei besorgniserregend, dass die EU-Institutionen noch immer so anfällig für Angriffe seien.
Diese Nachricht wurde am 22.08.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.