
Tesla betreibt in Grünheide bei Berlin sein bisher einziges Werk für Elektroautos in Europa. Die Datenschutzbehörde will nun klären, ob Daten von Beschäftigten sehr weitreichend innerhalb des Konzerns zugänglich gewesen sind. Sollte das so sein, wäre die Angelegenheit aus datenschutzrechtlicher Sicht auch wegen der großen Zahl der weltweit betroffenen Personen besonders schwerwiegend, teilte die Behörde mit. Über den Vorfall hatte zunächst das "Handelsblatt" berichtet. Die Zeitung hatte von Informanten rund 100 Gigabyte an mutmaßlichen Tesla-Daten zugespielt bekommen. Dabei handele es sich um Informationen zu Kunden, Mitarbeitern und Geschäftsprojekten.
Diese Nachricht wurde am 26.05.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.