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Debatte nach Özils RückzugHat Deutschland ein Rassismus-Problem?

Mesut Özil galt einst als Beispiel für gelungene Integration. Der Fußballer, dessen Familie aus der Türkei stammt, will jetzt aber nicht mehr für die deutsche Nationalmannschaft spielen. Seinen Rückzug begründet er mit Rassismus beim DFB, aber auch in Medien und Gesellschaft. Sind Özils Vorwürfe berechtigt?

Moderation: Martin Zagatta | 30.07.2018

Mesut Özil nach dem Spiel gegen Südkorea bei der WM in Russland.
"Gefühl von Rassismus und Respektlosigkeit" (dpa-Bildfunk / Andreas Gebert)
Ist Deutschland fremdenfeindlich? Droht die Integration von Zuwanderern und ihrer Nachkommen zu scheitern? Oder ist Deutschland das weltoffene Land, das hunderttausende Immigranten geradezu anlockt?
Unsere Gesprächsgäste:
  • Aziz Bozkurt, Vorsitzender der SPD-Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt
  • Prof. Jochen Oltmer, Migrationsforscher an der Universität Osnabrück
  • Erika Steinbach, Vorsitzende der AfD-nahen Desiderius-Erasmus-Stiftung

Hörerinnen und Hörer sind herzlich eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen. Wir freuen uns auf Ihren Anruf oder Ihre Mail. Telefon: 00800 – 4464 4464 (europaweit kostenfrei) E-Mail: kontrovers@deutschlandfunk.de