
Bundesarbeitsministerin Bas verteidigte die Reform, die mehr Verbindlichkeit und Eigenverantwortung von Arbeitssuchenden verlange. CDU-Generalsekretär Linnemann meinte, man kehre zum System des Förderns und Forderns zurück. Die AfD-Abgeordnete Huy lobte, dass Vermittlung nun Vorrang vor Sozialleistung habe. Die angestrebten Einsparungen von 850 Millionen Euro nannte sie zu gering. Der Grünen-Abgeordnete Dzienus warf der Union vor, bei den versprochenen Einsparungen gelogen zu haben. Linken-Fraktionsvorsitzende Reichinnek kritisierte die Reform scharf. Sie machte unter anderem geltend, dass hohe neue Bürokratiekosten entstünden.
Diese Nachricht wurde am 15.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
