
Auf so eine Idee wäre er niemals gekommen, führte der Referent für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München aus, in dessen Funktion er für das Münchner Oktoberfest zuständig ist. Das Lied sei ein Stück Münchner Musikgeschichte. In der "Abendzeitung" betonte Spider Murphy Gang-Frontmann Günther Sigl, dass das Lied "in keinster Weise frauenfeindlich" sei.
Eine Musikempfehlung der Stadt Erlangen für die dort stattfindende Bergkirchweih hatte zuvor für Aufregung gesorgt. Die Kommune hatte den Wirten den Verzicht auf zwölf Lieder nahegelegt, die in der Kritik stehen, sexistisch und frauenfeindlich zu sein - darunter "Skandal im Sperrbezirk". Scharpf betonte, dieses Lied setze sich satirisch und obrigkeitskritisch mit dem strikten Vorgehen der Stadt München in den 80er Jahren bei Prostitution in der Innenstadt und in Wohnvierteln auseinander. Es sei seit Jahrzehnten ein "echter Kracher", der auf keiner Party fehlen dürfe, auch nicht auf der Wiesn.
Diese Nachricht wurde am 28.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
