Nach "Bild"-Bericht
Debatte um mögliche Erhöhung des Renteneintrittsalters

Noch vor dem Abschlussbericht der eingesetzten Rentenkommission gibt es erneut Diskussionen über eine mögliche Erhöhung des Renteneintrittsalters.

    Eine Frau öffnet einen Briefumschlag, auf dem das Logo und der Schriftzug der deutschen Rentenversicherung zu sehen ist.
    Debatte um mögliche Erhöhung des Renteneintrittsalters dauert an. (picture alliance / dpa / Matthias Balk)
    Laut "Bild"-Zeitung plant die Kommission, langfristig eine Anhebung des Renteneintrittsalters auf maximal 70 Jahre zu empfehlen. Weiter heißt es in dem Bericht, es werde empfohlen, das Rentenniveau schrittweise von 48 Prozent auf 46 Prozent abzusenken. Das Bundesarbeitsministerium rief die zuständige Kommission zum Konsens auf. "Vermeintliche Zwischenstände" kommentiere man nicht, hieß es. Kanzleramtschef Frei, CDU, sagte im Fernsehsender "Welt", man müsse mit Wasserstandsmeldungen vorsichtig sein. Mehrere Mitglieder der Rentenkommission erklärten in den Funke-Zeitungen, es gebe noch keine Einigung zum Thema.
    Kritik an einer möglichen Erhöhung des Renteneintrittsalters kam vom Arbeitnehmerflügel der CDU, vom Deutschen Gewerkschaftsbund und der Linken. Auch die SPD hat eine Anhebung bisher abgelehnt. Die schwarz-rote Koalition hatte die Rentenkommission im Winter eingesetzt. Das Gremium will im Juni Vorschläge für Reformen vorlegen.
    Diese Nachricht wurde am 21.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.