Irankrieg
Delegationen aus Teheran und den USA reisen nach gescheiterten Verhandlungen ab

Nach den gescheiterten Verhandlungen zu einer Beendigung des Irankrieges haben die Delegationen aus Teheran und den USA Pakistan wieder verlassen.

    US-Vizepräsident JD Vance spricht in Maryland vor dem Einsteigen in das Flugzeug Air Force Two mit der Presse, bevor er zu Gesprächen über den Iran nach Pakistan aufbricht.
    JD Vance (AP / Jacquelyn Martin)
    Beide Seiten machten sich gegenseitig dafür verantwortlich, dass es bei den Gesprächen in wichtigen Punkten keine Einigung gab. US-Vizepräsident Vance sagte vor seiner Abreise aus Islamabad, er habe Teheran ein "letztes und bestes Angebot" gemacht. In den 21-stündigen Verhandlungen hatten die USA unter anderem das Zugeständnis des Irans gefordert, keine Atomwaffen zu bauen. Von iranischer Seite hieß es, die Gespräche seien an Meinungsverschiedenheiten bei zentralen Themen gescheitert.
    Der israelische Sicherheitsminister Elkin erklärte, er halte weitere Gespräche zwischen den Parteien nicht für ausgeschlossen. Israel war an den Gesprächen selbst nicht beteiligt gewesen.
    Diese Nachricht wurde am 12.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.