
In dem Antrag wird die Bundesregierung aufgefordert, eine gesetzliche Altersgrenze von 14 Jahren einzuführen. Zudem solle sie das "besondere Schutzbedürfnis bis zum 16. Lebensjahr im digitalen Raum" ausgestalten. In dem Antrag heißt es, wo Geschäftsmodelle gezielt auf Aufmerksamkeitsbindung, emotionale Aktivierung und Verhaltenssteuerung ausgerichtet sein, dürfe der Staat nicht neutral bleiben.
Prien betonte, Australien habe vorgemacht, dass man sich gegen die USA durchsetzen könne. Das werde man als Europäische Union auch schaffen. Vorwürfe an die CDU als neue Verbotspartei wies sie zurück. Auch die SPD befürwortet ein Verbot bis 14 Jahren.
Weitere Anträge beschlossen
Die CDU setzt sich zudem für eine Abschaffung der telefonischen Krankschreibung ein. Die Delegierten folgten einstimmig einem Antrag der Mittelstands- und Wirtschaftsunion. Zur Begründung hieß es, die Zahl der Krankheitstage bewege sich weiterhin auf einem Rekordniveau. Im Koalitionsvertrag hatten Union und SPD hingegen vereinbart, telefonische Krankschreibung so zu verändern, dass Missbrauch zukünftig ausgeschlossen ist.
Ein Antrag der Jungen Union für eine Abschaffung der abschlagsfreien Rente für besonders langjährig Versicherte soll an die Unionsfraktion im Bundestag überwiesen werden. Die Junge Union schlägt in dem Papier auch eine Kopplung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung und höhere Abschläge bei Frührentnern vor.
Mit großer Geschlossenheit sprachen sich die CDU-Delegierten für Abweichungen vom Mindestlohn für Saisonkräfte aus - obwohl solche Ausnahmen laut einer Prüfung durch das Bundeslandwirtschaftsministerium rechtlich nicht möglich sind.
Diese Nachricht wurde am 21.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.





