
Wie es aus Regierungskreisen hieß, ergibt sich in der Planung für die Jahre 2027 bis 2029 eine Lücke von insgesamt rund 172 Milliarden Euro. Mitte Juni war Bundesfinanzminister Klingbeil noch von 144 Milliarden Euro für diesen Zeitraum ausgegangen. Gründe seien Kompensationen für Steuerausfälle von Ländern und Kommunen sowie Ausgaben für den sogenannten "Wachstumsbooster" und die Ausweitung der Mütterrente sowie höhere Zinsausgaben.
Die langfristige Planung ist Teil des Entwurfs für den Bundeshaushalt 2026, den das Kabinett am Mittwoch beschließen will. Darin rechnet Klingbeil mit Ausgaben von 520,5 Milliarden Euro. Der Haushalt soll Ende November vom Bundestag verabschiedet werden.
Diese Nachricht wurde am 28.07.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
