Iran-Krieg
Demokraten kritisieren Trump nach Tod von zwei US-Soldaten - Sorge vor weiterer Eskalation

Nach dem Tod von zwei weiteren US-Soldaten haben Politiker der demokratischen Partei Kritik an der Kriegsführung von Präsident Trump im Iran geübt.

    US-Senator Mark Warner (Bundesstaat Virginia) von den Demokraten
    US-Senator Mark Warner kritisiert Trumps Kriegsführung (Archivbild). (picture alliance / Consolidated News Photos / Rod Lamkey - CNP)
    Der stellvertretende Vorsitzende des Geheimdienstausschusses im Senat, Warner, warf Trump vor, den Krieg ohne Plan begonnen zu haben. Warner betonte, er könne eindeutig sagen, dass vor Kriegsbeginn keine unmittelbare Bedrohung durch den Iran bestanden habe. Er sagte dem Sender CBS News, es sei in vielerlei Hinsicht bemerkenswert, dass die USA nicht bereits mehr Todesopfer zu beklagen hätten. Bereits am Samstag hatten mehrere Demokraten den republikanischen Präsidenten kritisiert.
    Trump wiederum verteidigte den Krieg, den die USA gemeinsam mit Israel Ende Februar begonnen hatten. International wuchs zuletzt die Sorge, dass der Konflikt nach dem Tod der beiden US-Soldaten bei iranischen Angriffen in Jordanien eskalieren könnte. Am Abend wurde zudem der Tod eines weiteren amerikanischen Militärangehörigen bekannt. Nach US-Angaben wurde er im Nordirak beim Entschärfen von Munition einer abgeschossenen iranischen Drohne getötet.
    Diese Nachricht wurde am 20.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.