USA
Demokratischer Senator Reed: neue Angriffe auf den Iran brächten auch keinen Durchbruch

Der ranghöchste demokratische Politiker im Streitkräfteausschuss des US-Senats, Reed, sieht mögliche neue US-Luftangriffe auf Ziele im Iran mit großer Skepsis.

    Sonnenuntergang hinter dem Kapitolgebäude der Vereinigten Staaten in Washington DC
    Der demokratische Senator Reed sieht keine großen Erfolgschancen für neuerliche US-Angriffe auf den Iran. (picture alliance / Zoonar / Offenberg)
    Reed sagte dem Sender ABC, er glaube nicht, dass man damit die Entschlossenheit des iranischen Regimes brechen würde. Ein Grund dafür sei, dass es für die iranische Seite um ihre Existenz gehe - und dass die Iraner daher nur eine Option sähen, nämlich weiterzukämpfen. Reed betonte, die Position der USA habe sich seit Kriegsbeginn verschlechtert. Das iranische Regime sei vermutlich noch feindseliger und fanatischer, und die Frage der nuklearen Vorräte des Irans sei auch nicht gelöst. Die USA hätten Macht zwar demonstriert, aber nicht die von Trump ausgegebenen Ziele erreicht. Der Präsident scheine, so Reed, auch keinerlei Plan zu haben, wie das noch geschehen solle.
    Trump hatte zuvor mit einer Wiederaufnahme von Angriffen auf den Iran gedroht.
    Diese Nachricht wurde am 03.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.