
Im Internet verbreitete Videos zeigen, wie die Protestierenden in der Nacht in das Parteibüro in Moron östlich von Havanna einbrachen. Sie brachten Möbel und weitere Gegenstände auf die Straße und setzten sie in Brand. Präsident Díaz-Canel verurteilte die Ausschreitungen. Zugleich gestand er ein, dass es Unzufriedenheit in der Bevölkerung gebe.
Die Menschen in Kuba werden unter anderem durch wiederkehrende Stromausfälle, eine hohe Inflation sowie Lebensmittel- und Medikamentenknappheit belastet. Nach der Gefangennahme von Venezuelas Präsident Maduro haben die USA zudem die Öllieferungen von dort nach Kuba unterbunden. Dies hat die Wirtschaftskrise auf der Karibikinsel weiter verschärft.
Diese Nachricht wurde am 15.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
