
Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen bestätigte eine entsprechende Anweisung der Polizei. Diese hatte ihre Entscheidung damit begründet, das es einen öffentlichen Aufruf zu Massenaktionen und Störungen gegen das Kraftwerk gebe. Gegen die Entscheidung kann noch Beschwerde eingelegt werden.
Zu der für Samstag geplanten Demonstration haben mehrere Umwelt- und Klimaschutzorganisationen aufgerufen, darunter Greenpeace, Fridays for Future und der BUND. In der Nähe des Kraftwerks gibt es derzeit ein Camp von Klimaaktivisten. Dort werden bis zu 2.000 Teilnehmer erwartet, darunter auch die schwedische Aktivistin Greta Thunberg. Die Organisatoren sowohl des Camps als auch der Demonstration wenden sich gegen den von der Bundesregierung geplanten Bau neuer Gaskraftwerke.
Diese Nachricht wurde am 29.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
