
Nach Angaben der Veranstalter gingen in Köln, Berlin, Hamburg und München insgesamt mehr als 80.000 Menschen auf die Straße. Die Polizei nannte deutlich niedrigere Zahlen.
Initiatoren waren unter anderem Greenpeace, der WWF, Fridays for Future, die Deutsche Umwelthilfe, Germanwatch und das Netzwerk Campact.
Das Bündnis sprach von einem klaren Signal an Bundeswirtschaftsministerin Reiche. Die CDU-Politikerin müsse ihren Kurs in der Energiepolitik ändern. Reiche wird vorgeworfen, durch ihre Gesetzespläne den Ökostrom-Ausbau auszubremsen.
Die Klimaaktivistin Luisa Neubauer sprach in Berlin von einer Unterwanderung der Energiewende. Es sei dramatisch, wie CDU, CSU und Teile der SPD weiterhin meinten, man könnte mit einem fossilen Kurs eine Zukunft gestalten.
Diese Nachricht wurde am 18.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
