Samstag, 06.06.2020
 
StartseiteEssay und DiskursDen Tod denken ...01.01.2006

Den Tod denken ...

4. Hirntod und Organversagen - Klaus Bergdolt, Professor für Geschichte und Ethik der Medizin, im Gespräch

Der Tod geliebter Menschen, die Debatte um die Sterbehilfe, all die Opfer von Krieg und Naturkatastrophen erinnern an unsere Vergänglichkeit. Aber wie gehen wir in einer säkulären Gesellschaft mit dem Sterben um? Wann endet das Leben? Welche Bilder machen wir uns vom Tod?

Eine Gesprächsreihe von Jochen Rack

Tod, klinisch: eine Operation (Uni Tübingen)
Tod, klinisch: eine Operation (Uni Tübingen)

Der Tod geliebter Menschen, die Debatte um die Sterbehilfe, all die Opfer von Krieg und Naturkatastrophen erinnern an unsere Vergänglichkeit. Aber wie gehen wir in einer säkulären Gesellschaft, die die medizinisch-technische Verlängerung des Lebens möglich gemacht und gleichzeitig religiöse Vorstellungen des Todes diskreditiert hat, mit dem Sterben um?

Wann endet das Leben? Welche Bilder machen wir uns vom Tod? Ist er ein Tabu? Welche Freiheit zum eigenen Tod haben wir? Wie verstand man in vormodernen Kulturen den Tod und wie sieht man ihn in außereuropäischen Kulturen heute? Kann eine nachmetaphysische Kultur überhaupt eine Antwort auf das metaphysische Rätsel des Todes geben?

Drängende Fragen über eine zeitgemäße Thanatologie. Es antworten der Anthropologe und Kulturwissenschaftler Constantin von Barloewen, der Ägyptologe Jan Assmann, der Philosoph Hans Dieter Bahr, der Medizinhistoriker Klaus Bergdolt und der Religionsphilosoph Klaus Heinrich.

Sie können diese Sendung bis zu acht Wochen in unserem Audio-On-Demand-Angebot nachhören.

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