Norwegen
Denkmal für Opfer der Breivik-Anschläge in Oslo eingeweiht

15 Jahre nach den Anschlägen des rechtsextremen Attentäters Anders Behring Breivik ist in Norwegens Hauptstadt Oslo ein Denkmal für die 77 Opfer eingeweiht worden.

    Die Gedenkstätte für die Opfer des Rechtsextremisten Anders Behring Breivik in Oslo
    Die Gedenkstätte für die Opfer des Rechtsextremisten Anders Behring Breivik in Oslo (picture alliance / Xinhua News Agency | Zhang Yuliang)
    An der Feier nahmen neben Überlebenden und Angehörigen auch Kronprinz Haakon und Regierungsvertreter teil.
    Breivik hatte am 22. Juli 2011 im Regierungsviertel von Oslo acht Menschen mit einer Bombe getötet und anschließend auf der Insel Utöya 69 Menschen erschossen. Die meisten von ihnen waren Teilnehmer eines Sommerlagers der Jugendorganisation der norwegischen Arbeiterpartei.
    2012 wurde Breivik zu 21 Jahren Haft mit anschließender Sicherheitsverwahrung verurteilt.
    Diese Nachricht wurde am 20.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.