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StartseiteJazzFactsStruktur mit Chaos23.05.2019

Der englische Bassist Phil DonkinStruktur mit Chaos

Es kommt nicht alle Jahre vor, dass sich ein junger Engländer innerhalb kürzester Zeit einen Namen unter den Besten des Fachs erspielt - auf der Insel, in Europa und in den USA. Der Bassist Phil Donkin hat es geschafft.

Von Karsten Mützelfeldt

Ein Porträt des englischen Bassisten Phil Donkin (Lena Gansmann)
Phil Donkin, Bassist und Komponist aus England (Lena Gansmann)

Nach einem klassischen Studium an Londons renommierter Guildhall School Of Music And Drama konnte sich Donkin schnell in der britischen Jazzszene behaupten, wo er mit Größen wie Stan Sulzmann, Tim Garland, Gwilym Simcock und Julian Siegel auftrat. Nach einem längeren Aufenthalt in New York ist Berlin inzwischen zu Donkins drittem Lebensmittelpunkt geworden. Und auch hierzulande schienen die Kollegen nur auf ihn gewartet zu haben, seien es Nils Wogram, Rainer Böhm, Bastian Stein, Haydn Chisholm oder Eva Klesse. Auf Wograms Plattenlabel nwog ist gerade sein neues Album "Value" erschienen. Auch hier präsentiert sich Phil Donkin mit den für ihn typischen Qualitäten: kraftvoll und elegant zugleich, intelligent und dabei geerdet: „Ich möchte die Musik spielen und aufnehmen, die ich selbst hören will. Ich bin ja nicht nur Musiker, sondern auch Hörer.”

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