Es gab Zeiten, da lösten Menschen Briefmarken über Wasserdampf von den Umschlägen, um in Alben die postalische Welt zu ordnen, oder sie bauten aus Streichhölzern den Eiffelturm nach. Hobby nannte man das.
Heute klingt das Wort fast schon altmodisch. Vorbei scheinen die Zeiten der sinnfreien Freizeitbeschäftigung, in denen dem "Steckenpferd" im Keller ein eigener Raum vorbehalten war. Doch inzwischen aber hat ein Umdenken eingesetzt. David Denk hat 26 Hobbys ausprobiert - von A wie Autogrammjagd bis Z wie Zumba - und findet, wir sollten das Wort retten. Ulli Biermann hat mit dem Autor und Journalisten gesprochen.
David Denk: Der Hobbyist.
Auf der Suche nach der verlorenen Freizeit
DuMont Taschenbücher Nr. 6265, 2014
Auf der Suche nach der verlorenen Freizeit
DuMont Taschenbücher Nr. 6265, 2014
Das Gespräch mit David Denk können Sie mindestens fünf Monate lang als Audio-on-demand abrufen.
