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Der Mond bei Nacht und bei Tag

Auch heute abend zeigt sich der Mond in Gesellschaft der beiden Planeten Jupiter und Saturn. Sie stehen zu seiner Rechten. Die drei schmücken nach Einbruch der Dunkelheit den südlichen Himmel.

Jeannie Kuich |
    Auch heute abend zeigt sich der Mond in Gesellschaft der beiden Planeten Jupiter und Saturn. Sie stehen zu seiner Rechten. Die drei schmücken nach Einbruch der Dunkelheit den südlichen Himmel.

    Um den Mond zu sehen, müssen Sie allerdings nicht warten, bis es dunkel geworden ist. Er geht schon um die Mittagszeit auf. Vielleicht fällt er Ihnen nicht auf, weil er am Tageshimmel recht blass aussieht.

    Vor zwei Tagen erreichte der Mond sein Erstes Viertel. Heute ist also mehr als die Hälfte der uns zugewandten Mondseite vom Sonnenschein beleuchtet. Als besonders schön empfinden wir unseren Trabanten, wenn er voll ist oder sich als schmale Sichel zeigt. Dabei sehen wir ihn am häufigsten, wenn mehr als die Hälfte beleuchtet ist – so wie heute. In der englischen Sprache gibt es für den Mond zwischen dem Ersten und Letzten Viertel ein besonderes Wort – "gibbous moon", wobei der Vollmond ausgeschlossen ist. Fast die Hälfte der Zeit in seinen monatlichen Phasen ist der Mond "gibbous" - gewölbt. In diesem Zeitraum ist er vom Aufgang bis zum Untergang zu sehen, weil er am Himmel der Erde einen recht großen Abstand zur Sonne hat.

    Die Mondsichel ist der Sonne recht nahe. Sie versteckt sich deshalb während des Tages in ihrem Glanz und zeigt sich nur kurz, wenn die Sonne schon unter den Horizont gewandert ist.

    Ein Mond, der mehr als halb beleuchtet ist, hält sich für einen Teil seiner Zeit sichtbar am Tageshimmel auf. Achten Sie einmal auf den mehr als halb vollen Mond, der heute in der Mittagszeit über den östlichen Horizont klettert und sich in den Abendstunden in Begleitung von Jupiter und Saturn zeigt.