Mit einem guten Fernglas oder einem kleinen Teleskop könnten Sie heute Abend auch Titan sehen, den größten Mond des Saturn. Titan hat einen Durchmesser von 5150 Kilometern. Damit ist er größer als der Planet Merkur und reicht fast an die Ausmaße von Mars heran. Nach Ganymed, einem Jupitermond, ist Titan der zweitgrößte Mond im Sonnensystem.
Er ist sicher der interessanteste aller Monde: Denn Titan ist in eine dichte Atmosphäre gehüllt, die zu großen Teilen aus Stickstoff besteht und etwa eineinhalbmal so dicht ist wie die Erdatmosphäre. Vor vier Jahren ist die europäische Forschungskapsel Huygens an einem Fallschirm durch die Titanatmosphäre geflogen. Sie hat spektakuläre Bilder zur Erde gefunkt.
Auf den ersten Blick sieht es auf Titan oft aus wie auf der Erde: Titan hat Berge, durch die sich Flusstäler ziehen. Doch die Berge sind nicht aus Stein, sondern aus Wassereis. Bei etwa minus 180 Grad Celsius ist das Wasser hart gefroren wie Granit. Dennoch gibt es Regen auf Titan: Methan, das wir als Bestandteil des Erdgases kennen, ist auch bei diesen Temperaturen noch flüssig und regnet hin und wieder aus dichten Wolken.
Auf Titan gibt es sogar eine Art Vulkanismus. Allerdings quillt dort keine Lava aus den Spalten der Oberfläche, sondern Eismatsch aus Kohlenwasserstoffen.
Kurz gesagt: Titan ist irgendwie genau wie die Erde, nur ganz anders. Achten Sie heute Abend auf das himmlische Treffen von Mond und Saturn, also dem Planeten mit dem Supermond Titan.
Die aktuelle Mondphase
Die Cassini-Huygens-Mission der ESA
Er ist sicher der interessanteste aller Monde: Denn Titan ist in eine dichte Atmosphäre gehüllt, die zu großen Teilen aus Stickstoff besteht und etwa eineinhalbmal so dicht ist wie die Erdatmosphäre. Vor vier Jahren ist die europäische Forschungskapsel Huygens an einem Fallschirm durch die Titanatmosphäre geflogen. Sie hat spektakuläre Bilder zur Erde gefunkt.
Auf den ersten Blick sieht es auf Titan oft aus wie auf der Erde: Titan hat Berge, durch die sich Flusstäler ziehen. Doch die Berge sind nicht aus Stein, sondern aus Wassereis. Bei etwa minus 180 Grad Celsius ist das Wasser hart gefroren wie Granit. Dennoch gibt es Regen auf Titan: Methan, das wir als Bestandteil des Erdgases kennen, ist auch bei diesen Temperaturen noch flüssig und regnet hin und wieder aus dichten Wolken.
Auf Titan gibt es sogar eine Art Vulkanismus. Allerdings quillt dort keine Lava aus den Spalten der Oberfläche, sondern Eismatsch aus Kohlenwasserstoffen.
Kurz gesagt: Titan ist irgendwie genau wie die Erde, nur ganz anders. Achten Sie heute Abend auf das himmlische Treffen von Mond und Saturn, also dem Planeten mit dem Supermond Titan.
Die aktuelle Mondphase
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