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Der Mond in der Mitte

Heute nacht ist der zunehmende Mond von einigen der hellsten Sterne am Nachthimmel der Erde umgeben. Obwohl das Mondlicht das Licht der blassen Sterne überstrahlt, werden Sie die hellen Sterne deutlich erkennen können.

Damond Benningfield |
    Achten Sie auf die Sterne nach Einbruch der Dunkelheit. Der Mond steht dann hoch am östlichen Himmel. Links etwas unterhalb von ihm sehen sie zwei helle Sterne dicht beieinander. Das sind Castor und Pollux im Sternbild Zwillinge. Dann lassen Sie Ihren Blick gegen den Uhrzeigersinn um den Mond schweifen. Sie sehen mehrere helle Sterne, die einen ähnlichen Abstand zu ihm wie die Zwillingssterne haben.

    Zunächst stoßen Sie auf Procyon im Kleinen Hund. Danach fällt Ihnen Beteigeuze ins Auge – ein Stern im Himmelsjäger Orion. Der Rest des Sternbilds dehnt sich von Beteigeuze nach rechts unten aus. Deutlich werden Sie die helle Sternreihe aus drei Sternen erkennen – den Gürtel des Orion.

    Lassen Sie Ihren Blick weiter nach rechts oben schweifen, sehen Sie Aldebaran, das rote Auge des Stiers. Aldebaran und Beteigeuze wirken rötlich. Sie haben an unserem Himmel eine ähnliche Helligkeit. In Wirklichkeit ist Beteigeuze erheblich heller als Aldebaran. Er ist allerdings auch wesentlich weiter von uns entfernt.

    Und schließlich sehen Sie oberhalb des Mondes den gelb-orangen Stern Capella im Sternbild Fuhrmann.

    Der Mond wird diesen hellen Sternen während der Nacht Gesellschaft leisten, während sie alle westwärts ziehen. Er geht etwa zweieinhalb Stunden vor Sonnenaufgang unter.