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Der neue Bundes-TrojanerWenn der Staat sich in den Rechner schleicht

Die Ermittlungsbehörden von Bund und Länder können Rechner oder Smartphones von Verdächtigen künftig mit einer neuen Software überwachen. So hat es das Innenministerium am Montag mitgeteilt. Damit kommt der vom Bundeskriminalamt entwickelte Trojaner zum Einsatz.

Diskussionsleitung: Falk Steiner | 24.02.2016

Ein Passwort wird auf einem Laptop über die Tastatur eingegeben. Die Hände auf der Tastatur tragen schwarze Stulpen. Auf dem Monitor sind die Worte "Enter Password" zu lesen. Im Hintergrund erkennt man verschwommen weitere Bildschirme.
Rechner oder Smartphones von Verdächtigen können künftig mit einer neuen Software des Bundeskriminalamtes überwacht werden. Die Frage ist, ob die Softwareentwicklung gesetzeskonform ist. (picture alliance / dpa / Oliver Berg)
Doch Kritiker sehen diese Genehmigung mit Skepsis. Es bleibt nämlich die Frage offen, ob die neue Software den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts entspricht.
Gesprächspartner:
  • Michael Böhl, Vizevorsitzender des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK)
  • Ulf Buermeyer, Richter am Landgericht Berlin
  • Konstantin von Notz, Bündnis 90/Die Grünen, MdB
  • Gerold Reichenbach, SPD, MdB
Live am Mittwoch, 24. Februar 2016, 19:15 bis 20:00 Uhr, aus dem Deutschlandradio-Hauptstadtstudio in Berlin.