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StartseiteHintergrundDer Sputnik-Schock04.10.2007

Der Sputnik-Schock

Kalter Krieg und kosmisches Zeitalter

Im Klima des Kalten Krieges betrachtete man die Sowjetunion diesseits des eisernen Vorhangs als hoffnungslos rückständig, gerade auf technischem Sektor. Umso größer war die Überraschung im Westen, als am 5. Oktober 1957 Funkstationen und Kurzwellen-Amateure rund um den Erdball Signale aus dem Kosmos empfingen - Signale des sowjetischen Sputnik 1.

Von Marcus Heumann

Der sowjetische Satellit Sputnik I, 1957 (AP Archiv)
Der sowjetische Satellit Sputnik I, 1957 (AP Archiv)
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RIAS-Kommentar: " Eine ganze Reihe von Empfindungen stürzen auf uns ein: dass Menschen so etwas machen konnten, dass die Russen die ersten waren, ob und wie das die Welt verändern kann und was nun kommen wird. Das ist die Frage, vor die ganze Menschheit steht. Dieser Menschheit, die am vergangenen Freitag einen ersten tastenden Finger ins All vorgestreckt hat und schon bald - ja was ?- die Hand oder die Faust nachschieben wird, während ihre Füße doch auf der Erde bleiben müssen. "

Selbst der Berliner RIAS, sonst argumentativ selten dem Osten unterlegen, war verwirrt. Der Sputnik war für die gesamte westliche Welt ein Schock, und das, obwohl der Wettlauf der Supermächte Richtung Kosmos schon im Juli 1955 für jedermann offensichtlich begonnen hatte - mit der Ankündigung von US-Präsident Eisenhower, im Rahmen des "Internationalen geophysikalischen Jahres", das für 1957/58 projektiert war, kleine erdumkreisende Satelliten für wissenschaftliche Zwecke ins All zu schicken. Nur einen Tag später zog Moskau mit einer gleichlautenden Absichtserklärung nach, die im Westen jedoch kaum Beachtung fand. Im Klima des Kalten Krieges betrachtete man die Sowjetunion diesseits des eisernen Vorhangs als hoffnungslos rückständig, gerade auf technischem Sektor.

Der Wissenschaftspublizist und langjährige NASA-Mitarbeiter Harro Zimmer, Autor des gerade erschienenen Buches "Aufbruch ins All", arbeitete damals an der Westberliner Wilhelm-Förster-Sternwarte:

" Wir waren z.B. in Vorbereitung des für den Start des amerikanischen Vanguard - Satelliten, der etwa im Herbst 1957 starten sollte. Die Amerikaner ließen sich Zeit. Es bestand damals nämlich - entgegen der heute hergebrachten Meinung - keinerlei Konkurrenzdruck, wer den ersten Satelliten in den Raum schießt. "

Umso größer war die Überraschung im Westen, als am 5.Oktober 1957 Funkstationen und Kurzwellen-Amateure rund um den Erdball Signale aus dem Kosmos empfingen - Signale des sowjetischen Sputnik 1.

" Zunächst muss man sagen, dass die Russen selbst das Ereignis im Lande auch nicht hoch gehängt hatten, und sie waren von der Reaktion vor allem im Westen extrem erstaunt. Und da sah Chruschtschow natürlich, dass er zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen konnte - einmal durch Leistungen im Weltraum die Überlegenheit des sozialistischen Systems zu demonstrieren, aber auch im Hintergrund zu zeigen, dass die Russen eine leistungsstarke Trägerrakete haben, mit der man z.B. auch eine nukleare Nutzlast, eine Bombe an jeden Punkt der Erde platzieren konnte. "

So gab sich auch Karl Eduard von Schnitzler, damals Chefkommentator des DDR-Rundfunks, keinerlei Mühe, das Triumphgefühl über den Propagandacoup zu verheimlichen, der den Sowjets mit dem Start des Satelliten eher unbeabsichtigt gelungen war - um zugleich, nur ein Jahr nach dem blutigen Volksaufstand in Ungarn, den wissenschaftlichen Erfolg mit militärischem Drohpotential zu verknüpfen :

" Es ist kein Bluff, keine Propaganda: Es gibt tatsächlich diesen künstlichen Mond - und es ist ein sowjetischer. Die neuen Erkenntnisse und Leistungen zeigen, was der Mensch alles kann, dass der Griff nach den Sternen keine Utopie ist. Zugleich aber sehen wir, dass diese Kenntnisse und der Stand des Wissens und Könnens im sozialistischen Lager auch dazu geeignet sind, um die Angriffslust der Heißsporne abzukühlen und die friedliche Entwicklung in den Ländern des Sozialismus zu sichern. "

Nur spekuliert werden konnte im Westen über die Wissenschaftler, die hinter dem Flug der 83 Kilo schweren und 58cm großen Aluminiumkugel standen. Analog zu den USA vermutete man zunächst, die Sowjets hätten sich das Wissen deportierter deutscher Raketeningenieure aus Hitlers Rüstungsschmieden zu Nutze gemacht. Ein Irrtum: Während sich die Vereinigten Staaten bei ihrem Weltraumprogramm des Deutschen Wernher von Braun und seines Teams bedienten, die während des Krieges in Peenemünde an der Wunderwaffe V2 gebastelt hatten, war das Superhirn auf der Gegenseite ein russischer Ingenieur, der 1940 eigens aus Stalins Gulag zurückgeholt worden war, um die sowjetische Raketentechnik voranzubringen: Sergej Pawlowitsch Koroljow.

" Koroljow war eine einsame Vaterfigur, die geschickt auf der politischen Klaviatur spielen konnte. Er fand in Nikita Chruschtschow einen großen Verbündeten und Sergej Koroljow war ja tatsächlich jemand, der von Anfang an auch wie von Braun bei der Entwicklung der Raketentechnologie im Hinterkopf immer die Überlegung hatte, mit Raketen kann man auch in den Weltraum vorstoßen, kann man Satelliten, Raumstationen oder sogar den Flug zum Mars realisieren. Das waren ja, ich will nicht sagen die Phantasien, aber die Überlegungen beider. "

"Schwör mir nicht Treue bei Mondenschein / der Mond, der könnt ein Sputnik sein / und so nem Satellit / dem trau ich lieber nit"

Die Paranoia im Westen reichte bis in den Karneval, während im anderen Deutschland ein neuer Duroplast-Kleinwagen, in seiner primitiven Bauart dem ersten Sowjetsatelliten gar nicht so unähnlich, das deutsche Synonym für Sputnik als Ehrentitel zugewiesen bekam: der Trabant.

Sehr zum Schrecken der Amerikaner, die eilig ihre Forschungsetats um Milliarden aufstockten und die Gründung der NASA vorbereiteten, war Chruschtschows kosmische Piep-Show mit Sputnik 1 jedoch keineswegs beendet: Zum 40. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution bestellte sich der Generalsekretär bei Koroljow eine weitere Sensation: das erste Lebewesen im All, die Mischlingshündin Laika.

Was die Sowjetpropaganda verschwieg: Laika ereilte in der schlecht isolierten Sputnik-2-Kapsel schon nach wenige Stunden ein qualvoller Hitzetod. Der staunenden Welt aber wurde vorgegaukelt, Laika habe über eine Woche im Weltraum überlebt und sei dann planmäßig eingeschläfert worden.

Die gedemütigte Supermacht USA sann auf Vergeltung - und startete am 6. Dezember 1957 von Cape Canaveral aus ihren ersten Satelliten. Doch die Trägerrakete Vanguard kam gerade mal anderthalb Meter weit, ehe sie zurücksackte und explodierte. Ein Fiasko, noch dazu ein live im Fernsehen übertragenes. Erst am 31.Januar 1958 glückte den USA mit dem Forschungssatelliten "Explorer" der erste Vorstoß ins All. In Deutschland erhielt er den bezeichnenden Spitznamen "Spätnik".

Unterdessen bastelte Koroljow - bis zu seinem Tod 1966 als Geheimnisträger argwöhnisch von der Öffentlichkeit abgeschirmt und als Wissenschaftler nicht einmal unter eigenem Namen publikationsberechtigt - mit seinem Team bereits am nächsten spektakulären Projekt: Der Eroberung des Mondes. Während die ersten Raumsonden, die die Sowjets abschossen, den Erdtrabanten mit schöner Regelmäßigkeit verfehlten, schlug schließlich die Sonde "Lunik 2" am 13.September 1959 mit einer Geschwindigkeit von 12.000 Stundenkilometern im Mondkrater Autolycus auf - nicht ohne kurz vor der unsanften Landung Metallstreifen mit sowjetischen Hammer- und Sichel-Emblemen ausgestoßen zu haben.

" Das Hervortreten dieser neuen Welt stellt eine lebenswichtige Frage: Wird der Weltraum für friedliche Nutzung bewahrt und zum Nutzen der ganzen Menschheit entdeckt werden? Oder wird das All zu einem weiteren Brennpunkt des Wettrüstens, zu einem Gebiet gefährlichen und nutzlosen Wettstreits? Die Wahl ist dringend. Und es ist an uns, zu wählen. "

US-Präsident Dwight D. Eisenhower am 22. September 1960 vor der UNO. Einen Monat zuvor waren mit Sputnik 5 erstmals zwei Hunde nicht nur ins All geflogen, sondern kehrten auch wieder lebendig zur Erde zurück.

Damit war bewiesen, dass Lebewesen im Orbit überleben konnten und auch den Wiedereintritt in die Erdatmosphäre physisch verkrafteten. Die Konsequenz aus dieser Erkenntnis ließ nicht lange auf sich warten:

" Raumfahrer stürmen verwegen / Sternen und Sonnen entgegen / meistern Maschinen und Hirne / lieben die fernen Gestirne / erklimmen die Höhen zum Glück / und kehren zur Erde zurück... "
blenden mit LP-Ausschnitt:

12. April 1961: Der Kommunist, Arbeiter und Fliegermajor Juri Gagarin meldet sich von Bord der Wostok aus dem All.

In einem geheimen Auswahlverfahren hatte die Sowjetunion 1959 begonnen, unter 3.000 Jetpiloten nach idealen Kosmonauten zu suchen, am 14. März 1960 begann die Ausbildung der 12 ausgesiebten Kandidaten - ohne, dass diese wussten, was genau man mit ihnen vorhatte. Gagarins Ersatzkandidat, German Titow, folgte ihm im August 1961 in den Weltraum.

" Seit Titow und Gagarin um die Erde flogen, gilt es für alle Welt als klarer Fall / die Kommunisten haben uns noch nie betrogen, / sie schickten auch den Dritten in das All. "

Doch besonders die Kommunisten logen und betrogen kräftig, wenn es um die Verheimlichung von technischen Problemen bei ihren Weltraumprojekten ging. Der Schwindel um Weltraumhund Laika war nur der Anfang gewesen.

Juri Gagarin umkreiste am 12. April 1961 als erster Mensch mit der Raumkapsel Wostok I die Erde. (AP Archiv)Juri Gagarin umkreiste am 12. April 1961 als erster Mensch mit der Raumkapsel Wostok I die Erde. (AP Archiv)Der von prestigesüchtigen Politikern auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs immer stärker ausgeübte Zeitdruck auf die Forscher bei der Produktion neuer kosmischer Sensationen führte etwa bei Gagarins Flug zu einer Beinahekatastrophe. Harro Zimmer:

" Der Flug von Juri Gagarin war mit erheblichen Problemen bei der Rückkehr behaftet, das Versorgungsteil trennte sich nicht sauber von der Landeeinheit ab, das hätte beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre ein großes Desaster gegeben, außerdem fing dieses ganze System an zu rotieren, Gagarin hätte also keine allzu große Chance gehabt, wenn die Automatik nicht im letzten Augenblick die Abtrennung vollzogen hätte. Die Kosmonauten in den Raumschiffen der Vostok-Serie waren ja kaum in der Lage - das war auch Absicht - selbständig zu manövrieren, sie waren letztlich genau genommen nur aufmerksame Mitreisende. "

" Wenn man sich die Bilanz der ersten Jahre ansieht, stellt man fest, dass das Verhältnis von gelungenen zu misslungenen Starts außerordentlich klein war, dass also z.B. in der UdSSR mehr Raketen auf der Rampe oder in der ersten Flugphase explodierten als jemals mit ihrer Fracht den Orbit erreicht hatten. "

Auch wenn Juri Gagarin sich nur knapp 90 Minuten im Orbit aufhielt, reichte das völlig aus, um beim frischgebackenen US-Präsidenten John F. Kennedy einen Wutanfall auszulösen. Am 20.April schickte er, ohnehin schon durch den verpatzten Invasionsversuch in Kubas Schweinebucht blamiert - an seinen Vize Lyndon B. Johnson folgende Notiz:

"Haben wir eine Chance, die Sowjets zu schlagen, indem wir ein Labor im Weltraum errichten oder durch einen Flug um den Mond oder durch eine Rakete zur Landung auf dem Mond, die einen Menschen hin- und zurückbringt?"

Johnson, nebenbei auch Chef des National Aeronautics and Space Council, bejahte diese Fragen, und so verkündete Kennedy in einer Sondersitzung des Kongresses am 25.Mai 1961 offiziell das Ziel, noch vor Ende des Jahrzehnts einen Menschen auf dem Mond landen zu lassen.

Doch von diesem Ziel war das Team um Wernher von Braun noch weit entfernt: 10 Monate nach Gagarin schickten die USA mit John Glenn ihren ersten Astronauten überhaupt in den Weltraum. Die Sowjets wiederum konterten im Juni 1963 mit der ersten Kosmonautin, Walentina Tereschkowa, die es schon knapp 3 Tage im Orbit aushielt - und nach ihrer erfolgreichen Landung im gesamten Ostblock als Symbol für die Gleichberechtigung der Frau im Sozialismus herumgereicht wurde. Statt in den Kosmos mussten Gagarin und Tereschkowa nun nach Ost-Berlin reisen und mit SED-Chef Walter Ulbricht deutsch-sowjetische Freundschaft zelebrieren:

" Es erfüllt uns alle mit größter Freude und Genugtuung, dass der erste Mensch im kosmischen Raum ein Sohn der Sowjetunion und die erste Frau der Welt, die die Erdanziehungskraft der Erde überwand, die sowjetische Frau war. "

Doch die Sowjetfrau Tereschkowa hatte damit ihre propagandistische Schuldigkeit getan - und konnte gehen. Bis 1980 blieben Ausflüge in den Kosmos in der UdSSR fortan wieder reine Männersache. Juri Gagarin kam 1968 beim Übungsflug mit einer MiG ums Leben. Und mit dem Tod des genialen Konstrukteurs Koromaljow hatte die Sowjetunion bereits zwei Jahre zuvor jenen Mann verloren, der den Wettlauf um den ersten Menschen auf dem Mond zugunsten der UdSSR hätte entscheiden können. Von der erfolgreichen Apollo 11-Mission der Amerikaner bekamen die Einwohner der sozialistischen Volksdemokratien 1969 auf ihren Fernseh-Bildschirmen nichts zu sehen, und der DDR-Rundfunk giftete nach der Rückkehr der US-Astronauten:

" Sie sind gelandet, die Männer mit dem Adler auf der Brust, der einen Ölzweig in den Krallen hält als Zeichen des Friedens. Und sie wurden herzlich begrüßt von Politikern und Generalen, die ansonsten Napalmbomben in den Krallen halten als Waffen des Krieges. "

Ähnlich wie später die spektakulären Siege hochgezüchteter Ostblock-Athleten, so entfalteten Sputnik, Wostok und die weiteren Erfolge der sowjetischen Raumfahrt zwar eine Schockwirkung im Westen; doch zur gleichfalls beabsichtigten Identifikation der Menschen jenseits des Eisernen Vorhangs mit dem herrschenden System trugen sie wenig bei. Die Gleichung "technischer Fortschritt im All" - "Überlegenheit des Sozialismus im Himmel u n d auf Erden" ging nicht auf.

Weder der Flug Juri Gagarins im April 1961 und auch nicht der German Titows, der ihm im August folgte, hielten - trotz allem propagandistischem Getöse - auch nur einen einzigen DDR-Flüchtling von seinem Weg nach Westen ab, der schon kurz darauf von der Mauer versperrt werden sollte.

Einen ersten praktischen Nutzen der Satelliten bekam die Menschheit im Juli 1962 wortwörtlich vor Augen geführt, als der amerikanische Nachrichtensatellit Telstar zum ersten Mal Live-Fernsehbilder nach Europa übertrug. Heute, meint Harro Zimmer, nehmen wir kaum noch bewusst wahr, wie sehr die Satellitentechnik inzwischen unser Leben prägt.

" Wir sollten uns daran erinnern, 1957/58 lebten wir in der Steinzeit der modernen Kommunikation. Es gab kein Internet, und selbst ein einfaches Telefonat in die Vereinigten Staaten war mit Schwierigkeiten verbunden (...). Nun, nach 50 Jahren Raumfahrt kann man die Erfolge sehr leicht bilanzieren. Raumfahrt ist ja aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Es fängt an beim täglichen Wetterbericht, Wetterbilder, das sind alles Produkte, die von meteorologischen Satelliten gewonnen werden, Navigation ist heute alltäglich, in unseren Verkehrsmitteln haben wir Navigatoren, die uns hoffentlich immer ans richtige Ziel führen, Aufklärungssatelliten wären zu nennen, die heute in der Lage sind, sämtliche Umweltdefekte zu erkennen und uns auch Möglichkeiten in die Hand geben, und dieses Potential müssen wir sehr viel weiter ausschöpfen. "

Der Traum aber, das kosmische Zeitalter sei gleichbedeutend mit dem Sieg von Vernunft und Frieden auf der Erde, ist längst dahin - spätestens, seit mit diversen Sternenkriegsprojekten, Raketenschutzschilden sowie Spionage- und Killersatelliten die Hochrüstung in den Weltraum transponiert wurde oder - noch werden soll.

"Frieden war plötzlich ein Wort, das gelten sollte, Vernunft, dachten wir, Wissenschaft: Das wissenschaftliche Zeitalter. Da traten wir nachts auf den Balkon, um die Spur der neuen Sterne den Horizont entlang ziehen zu sehen", "

schrieb Christa Wolf in ihrem 1969, im Jahr der ersten bemannten Mondlandung publizierten Roman "Nachdenken über Christa T.". Allein, der Satellit am - damals noch geteilten - Himmel bleibt unsichtbar - mitsamt der Utopien für das Leben auf der Erde, die er einmal verhieß.

" "Wir schütteten den letzten Wein in den Apfelbaum. Der neue Stern hatte sich nicht gezeigt. Wir froren und gingen ins Zimmer, das Mondlicht fiel herein."

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