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Der Staat in der Pflicht?Eigenständig leben im Alter

Der soziale Tod kommt für viele alte Menschen schleichend: Die Freunde aus Jugendtagen sterben, die Gehbehinderung verhindert die Teilhabe am Leben im Ort, Anerkennung und Wertschätzung lassen nach. Wenn Hilfe fehlt, bleibt nur noch das Heim.

Eine Sendung von Barbara Weber und Michael Roehl (Moderation) | 23.05.2018

Eine Seniorin sitzt an ihrem Laptop und hat ihre Hand auf einer Maus liegen
Wie kann man Menschen im Alter vor der Einsamkeit bewahren? (dpa / Sebastian Gollnow)
Doch das muss nicht sein. Inzwischen haben sich Modellprojekte etabliert, die die Menschen im Quartier vor Einsamkeit bewahren. Das betrifft nicht nur die Wohnsituation, sondern auch konkrete Hilfen von Gemeindeschwestern und Ehrenamtlern. Allerdings finden diese Projekte nicht in allen Bundesländern Unterstützung.
Doch ist der Staat nicht in der Pflicht, Menschen in ihrem Wunsch zu unterstützen, möglichst lange zuhause leben zu wollen?
Gäste:
  • Manne Lucha, Minister für Soziales und Integration in Baden-Württemberg
  • Prof. Dr. Frank Schulz-Nieswandt, Institut für Soziologie und Sozialpsychologie Universität Köln, Vorstandsvorsitzender des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA)
  • Oliver Klingelberg, Leiter Sozialmanagement, Bielefelder Gesellschaft für Wohnen und Immobiliendienstleistung BGW
Darüber diskutieren wir in der heutigen Ausgabe der Länderzeit. Diskutieren Sie mit, rufen Sie kostenfrei an unter 0800/4464 4464 oder schreiben Sie eine Mail an: laenderzeit@deutschlandfunk.de