Der TagDie Sicht einer Demonstrantin

Corona-Proteste und Rechtsextremismus - die Debatte darüber dauert an. Aber viele Demonstranten fühlen sich völlig falsch dargestellt. Außerdem: Der Charlie-Hebdo-Prozess in Paris und der Streit um die Neuauflage der Mohammed-Karikaturen.

Von Tobias Armbrüster | 02.09.2020

Teilnehmer sammeln sich in der Friedrichstraße zu einer Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen.
Protest gegen Corona-Maßnahmen in Berlin (dpa)
Wir hören eine Demonstrantin, die am Samstag mit dabei war bei den Corona-Protesten in Berlin. Sie kritisiert, dass in der Berichterstattung viel zu viel über Nazis und Rechtsextreme gesprochen wird - und zu wenig über Zehntausende, die friedlich demonstriert haben.
Und DLF-Korrespondent Jürgen König berichtet über den Beginn im Charlie-Hebdo-Prozess in Paris. Das Verfahren zeige einmal mehr, wie zerrissen das Land ist, sagt er. Auch wenn französische Präsidenten immer wieder von der "Einigkeit" sprechen würden.