Der TagEin Land fährt runter

Überall in Deutschland stellen sich Unternehmen und Menschen ein auf die Corona-Zeit. Die große Frage ist: Was kommt noch auf uns zu? Und: Warum blicken ausgerechnet die Briten so skeptisch auf die europäische Krisenpolitik?

Von Tobias Armbrüster | 17.03.2020

Ein neu gestalteter Raum in einer Filiale der Hypovereinsbank in München.
Eine von vielen: Auch die Hypo-Vereinsbank schließt wegen des Coronavirus einige Filialen (dpa/Kneffel)
In Zeiten von Corona ist konsequentes Handeln gefragt, sagt Mario Dobovisek, Dlf-Experte für Katastrophenschutz. Wenn sich alle Menschen an die Vorgaben der Virologen halten, dann werden wir diese Krise managen, sagte er. Wir sollten uns allerdings nicht überstrapazieren: Mit den Kindern spazieren gehen, sei völlig in Ordnung. Und wir sollten beim Umgang miteinander aufpassen und uns nicht unnötig zu Polizisten aufspielen.
Der etwas andere Umgang mit der Krise
Großbritannien hat seinen Kurs in der Coronakrise zwar inzwischen korrigiert. Allerdings sieht die Regierung noch immer keinen Anlaß für flächendeckende Schulschließungen. Auch an den Öffnungszeiten der Pubs und Restaurants ändert sich bislang nichts. Die Briten seien in solchen Krisen generell etwas gelassener, meint Friedbert Meurer. Möglicherweise hätten sie damit recht.