Der TagNSU-Morde: Wo die Aufklärung an Grenzen stößt

Zehn Jahre nach der Selbstenttarnung der Nazi-Terrorzelle NSU sind noch immer viele Fragen offen. Warum die Aufklärung so schwer ist. Außerdem: Nix gelernt? Deutschland stolpert in die vierte Corona-Welle.

Von Philipp May | 04.11.2021

Teilnehmer einer Schweigeminute erinnern mit Plakaten auf der Kölner Keupstrasse am 15. Jahrestag an den NSU-Nagelbombenanschlag, bei dem dort 22 Menschen verletzt wurden, vier davon schwer. Am 9. Juni 2004 hatten Mitglieder des sogenannten "Nationalsozialistischen Untergrunds" (NSU) vor einem Friseursalon in der türkische Keupstrasse eine Nagaelbombe gezündet.
Gedenken an NSU-Anschlag auf Kölner Keupstraße (picture alliance/dpa | Roberto Pfeil)
Mitwirkende:
  • Clemens Binninger, CDU, Ex-Bundestagsabgeordnter und Vorsitzender des NSU-Untersuchungsausschusses
  • Frank Capellan, Deutschlandfunk-Hauptstadtstudio
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