Freitag, 12. August 2022

Der Tag
Rechtsextreme Anschläge in Berlin

Brennende Autos, Drohungen, die an Wände gesprüht werden: In Berlin-Neukölln verunsichern Rechtsextreme die Menschen, ohne dass es den Behörden gelingt, die Täter zu fassen. Wir fragen, warum. Außerdem: Deutschland übernimmt den Vorsitz im Weltsicherheitsrat.

Von Ann-Kathrin Büüsker | 01.04.2019

Mitglieder einer Kundgebung vor dem Neuköllner Rathaus im Februar 2018, zu der verschiedenste Parteien, Bündnisse und Einzelpersonen aufriefen. Sie wollten damit Solidarität mit den Betroffenen der Anschläge und Gewalttaten von Rechtsextremen zeigen, die sich im Bezirk Neukölln häufen.
Seit drei Jahren gibt es in Berlin-Neukölln immer wieder rechtsextremistisch motivierte Anschläge (imago stock&people)
Seit drei Jahren wird Berlin-Neukölln von einer Serie rechtsextremistischer Attacken erschüttert. Unser Reporter Sebastian Engelrecht hat Ferat Kocak getroffen, dessen Auto in Brand gesteckt wurde. Nur durch Glück ist bei dem Vorfall vor knapp einem Jahr nichts Schlimmeres passiert. Die Behörden hätten die Tat wohl verhindern können, doch sie taten es nicht. Warum? Es bleiben viele Fragen offen.
Deutschland als Friedensstifter?
Deutschland übernimmt ab heute für vier Wochen den Vorsitz im Weltsicherheitsrat der Vereinten Nationen. Unser außenpolitischer Korrespondent Klaus Remme erklärt, warum sich in dem Gremium trotz der vielen Blockaden etwas erreichen lässt und welche Themen Außenminister Heiko Maas dafür konkret auf dem Zettel hat.