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StartseiteSport am Wochenende"Der Trend geht dahin, sämtliche rechtliche Möglichkeiten auszuschöpfen"24.10.2010

"Der Trend geht dahin, sämtliche rechtliche Möglichkeiten auszuschöpfen"

Sport-Verfahren am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte

Professor Ulrich Haas von der Universität Zürich ist einer der renommiertesten deutschen Sportrechtler, er hat am Vertragswerk des WADA-Codes mitgewirkt und ist Richter am Sportgerichtshof CAS. Er befürchtet eine Schwächung der Sportgerichtsbarkeit, sieht aber auch positive Rückwirkungen für den Fall, dass der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte mit Sportverfahren befasst wird.

Ulrich Haas im Gespräch mit Herbert Fischer-Solms

Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg (AP Archiv)
Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg (AP Archiv)

Am Beispiel der Dopinggesperrten Eisschnellläuferin Claudia Pechstein hat das deutsche Sportpublikum in den vergangenen Monaten nachvollziehen können, wie Sportgerichtsbarkeit funktioniert. Den Abschluss aller Sportrechtsinstanzen bildet der Internationale Gerichtshof CAS in Lausanne. Aber auch danach gibt es weitere prozessuale Möglichkeiten, nämlich das Schweizer Bundesgericht und, schließlich, den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Dorthin will sich möglicherweise auch die gesperrte Eisschnellläuferin wenden.

Hinweis: Das Gespräch können Sie bis mindestens 24. April 2011 als Audio-on-demand abrufen.

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