
Bundeskanzler Merz warnte in einer Kurzmitteilung vor politischer Instabilität in dem südamerikanischen Land. Maduro habe sein Land ins Verderben geführt, jetzt benötige es eine durch Wahlen legitimierte Regierung.
Ähnlich äußerte sich der britische Premierminister Keir Starmer. Großbritannien strebe einen friedlichen Übergang zu einer legitimen Regierung an, die den Willen des venezolanischen Volkes widerspiegele, sagte der Labour-Politiker. Frankreichs Präsident Macron sprach sich dafür aus, dass der Oppositionspolitiker González Urrutia einen friedlichen Machtwechsel anführen sollte.
Russland und andere enge Verbündete Maduros wie der Iran und Kuba verurteilten den US-Einsatz scharf. Auf Antrag Venezuelas wurde für Montag eine Dringlichkeitssitzung des UNO-Sicherheitsrates angesetzt.
Diese Nachricht wurde am 04.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
