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Deutsch-amerikanische Beziehungen
Wirtschaftsexperte setzt Hoffnungen auf Treffen Merkel/Trump

Der Wirtschaftsexperte und Präsident der American Chamber, Mattes, setzt Hoffnungen in das persönliche Gespräch zwischen Bundeskanzlerin Merkel und US-Präsident Trump. Mattes sagte im Deutschlandfunk, es sei wichtig, miteinander zu sprechen.

17.03.2017
    Die Fahnen flattern im Wind an Fahnenstangen vor einem wolkig-blauen Himmel.
    Die Flaggen von Deutschland und den USA. (picture-alliance / Andreas Franke)
    Die deutsche Wirtschaft stärke die amerkanische, und das gehe nur barrierefrei und ohne Handelshemmnisse. Seiner Ansicht nach solle der freie Handel nicht begrenzt, sondern weiter ausgebaut werden. Damit könnten die Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und den USA auf eine neue Ebene gehoben werden, und das berge Chancen für beide Seiten. Ein Freihandelsabkommen zwischen den USA und Europa sei für die Unternehmer beider Seiten wünschenswert. Konkret erwartet Mattes nicht, dass Merkel und Trump über die geplante Importsteuer reden, die der US-Präsident einführen will, sondern dass sie über Interessenkonflikte ins Gespräch kommen.
    Über den Vorwurf von Trump werde zu reden sein, Deutschland würde sich durch einen künstlich schwach gehaltenen Euro Exportvorteile verschaffen, meinte Mattes. Die Währungspolitik hier wie dort sei grundsätzlich nicht zu vergleichen. Freier Handel sei viel wichtiger, als sich über die Thematik der Währungsmanipulation auseinanderzusetzen. Das sei auch beim Treffen der G20-Länder noch einmal deutlich gemacht worden.