Winterwetter
Deutsche Bahn lässt Fernverkehr in Norddeutschland doch länger ruhen

Das Winterwetter in Deutschland bereitet der Deutschen Bahn größere Schwierigkeiten als von dem Unternehmen zunächst erwartet.

    Rückansicht eines ICE-Zuges, dessen Scheibe verschneit ist. Lange Eiszapfen reichen bis auf die Schienen.
    Ein ICE der Deutschen Bahn im Hauptbahnhof von Hannover (picture alliance / dpa / Moritz Frankenberg)
    Die Konzernzentrale kündigte an, die meisten Fernverbindungen im Norden nun doch bis morgen ruhen zu lassen. Ursprünglich sollten ab dem Mittag einige Verbindungen wieder gefahren werden. Jedoch brach bereits einer der ersten ICE-Züge vom Ruhrgebiet nach Berlin schon in Bielefeld die Fahrt ab. Nach Angaben der Deutschen Bahn ist der Fernverkehr Richtung Norden nur zwischen dem Ruhrgebiet und Hamburg wieder stabil. Der Regionalverkehr nahm vielerorts Teilstrecken wieder in Betrieb.
    Aus dem Norden und Osten melden die Behörden von den Straßen Unfälle wegen Eis und Schnee. In den meisten Fällen sei nur Sachschaden entstanden.
    Inzwischen erwarten die Meteorologen für Süddeutschland stärkeren Schneefall. Für den Schwarzwald und das Allgäu gilt eine Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes.
    Diese Nachricht wurde am 10.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.