
Ihre Ausfuhren nahmen um 3,6 Prozent im Vergleich zum Vormonat zu, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Waren im Gesamtwert von 135,2 Milliarden Euro wurden ins Ausland verkauft. Im Vergleich zum Vorjahresmonat war das ein Anstieg um 2,9 Prozent. Vor allem die Ausfuhren in die EU-Staaten legten zu. Die Exporte in die USA dagegen sanken.
Die Deutsche Industrie- und Handelskammer warnte vor voreiligem Optimismus. Der Anstieg der Exporte sei nur ein kurzes Aufatmen gewesen, erklärte der Chef der Außenwirtschaftsabteilung, Treier. Auch wenn die Hoffnung auf eine Waffenruhe im Iran-Krieg vorerst für Beruhigung sorge, wirkten gestörte Transportwege und Schäden an der Energieinfrastruktur noch länger nach. Ähnlich äußerte sich auch der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen.
Diese Nachricht wurde am 09.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
