Nach Angaben des Statistischen Bundesamts legten sie gegenüber dem Vormonat um 0,5 Prozent zu. Verantwortlich dafür waren höhere Ausfuhren in andere EU-Länder und nach Großbritannien. Deutlich mehr als die Hälfte aller deutschen Exporte gingen dorthin. Die Ausfuhren in die USA sanken dagegen um knapp 8 Prozent. Der Außenhandelsüberschuss lag im März bei gut 14 Milliarden Euro und damit um ein Viertel niedriger als im Februar.
Fachleute hatten mit geringeren Ausfuhren gerechnet, weil die gestiegenen Ölpreise wegen der Kämpfe im Nahen Osten den Transport von Waren verteuern. Das trifft die Exportnation Deutschland besonders.
Gestern hatte das Statistische Bundesamt bereits ein überraschend starkes Auftragsplus für die deutsche Industrie vermeldet, vor allem aus dem Ausland. Demnach wuchs das Neugeschäft im ersten Monat nach Beginn des Irankriegs um fünf Prozent im Vergleich zum Februar.
Diese Nachricht wurde am 08.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
