
Der Präsident der Universität des Saarlandes, Santen, sagte dem SR, man wolle den kritischen Umgang mit Sozialen Netzwerken fördern. Der Austritt sei als Signal zu verstehen. Die Plattform des US-Milliardärs Elon Musk lasse nicht nur rechtspopulistische Inhalte zu, sondern sorge mit ihrem Algorithmus auch dafür, dass diese besondere Verbreitung fänden. Ein Sprecher der Uni Potsdam ergänzte laut der Märkischen Allgemeinen, ein freier Austausch werde so verhindert. Zudem öffne der Verzicht auf jede Moderation unter dem Deckmantel vermeintlicher Meinungsfreiheit Hass, Desinformation und Manipulation Tür und Tor. Zuletzt hatten die Gewerkschaften Verdi und GEW ihre Konten auf der früher als Twitter bekannten Plattform stillgelegt. Zahlreiche weitere Personen und Institutionen hatten X bereits in den vergangenen Monaten verlassen.
Diese Nachricht wurde am 10.01.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
