
Der FDP-Politiker sprach von einem Hoffnungssignal für die Demokraten in den Staaten, die am Ende für den Ausgang der Präsidentschaftswahl entscheidend seien. Link betonte jedoch, für Amtsinhaber Biden reiche es nicht, nur ein "Anti-Trump" zu sein. Er müsse auch mit eigenen Themen punkten. Trump selbst werde im Wahlkampf nun versuchen, die Glaubwürdigkeit der US-Justiz zu beschädigen, erwartete Link.
Röttgen: Wahlkampf wird "noch hässlicher"
Der CDU-Außenpolitiker Röttgen geht davon aus, dass der Wahlkampf "noch hässlicher und noch vergifteter" wird. Dies werde auch nach den Wahlen anhalten, egal wie sie ausgingen, sagt Röttgen der Düsseldorfer "Rheinischen Post" laut Vorabbericht. Trump führe die Demokratie in Amerika in eine Krise.
Der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Hardt, sieht das Urteil als Beleg für die funktionierende Justiz in den USA und als Warnung an den früheren US-Präsidenten. Er sagte dem Nachrichtenportal t-online, die Auswirkungen auf den Wahlkampf blieben aufgrund der Polarisierung wohl begrenzt.
Diese Nachricht wurde am 31.05.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
