Nach mutmaßlichem Sicherheitsausfall
Deutsche Politikerinnen fordern europäische Alternativen zu Zahlungsdienstleister Paypal

Nach den Störungen beim US-Zahlungsdienst Paypal werden in der Politik europäische Alternativen gefordert.

    Ein Smartphone zeigt eine Paypal-Mitteilung über eine abgelehnte Überweisung, darunter ist ein Kartenlesegerät zu sehen. (Symbolbild)
    Banken haben zuletzt Paypal-Zahlungen in Milliardenhöhe gestoppt. (picture alliance / CHROMORANGE / Michael Bihlmayer)
    Der Ausfall mache deutlich, wie verletzlich der Zahlungsverkehr sei, wenn zu wenige Anbieter den Markt prägten, sagte die verbraucherpolitische Sprecherin der Unions-Fraktion, Hierl, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Die Grünen-Europaabgeordnete Cavazzini erklärte mit Blick auf die US-Dominanz über globale Zahlungsdienstleistungen, europäische Alternativen seien auch geopolitisch unabdingbar. Die verbraucherschutzpolitische Sprecherin der SPD im Bundestag, Wegge, rief deutsche und europäische Banken auf, Angebote zu entwickeln, die Paypal in Komfort und Sicherheit ebenbürtig seien.
    Am Montag hatten mehrere Banken Zahlungen via Paypal blockiert, nachdem mutmaßlich Sicherheitssysteme ausgefallen waren. Auch die Bundes-Finanzaufsicht Bafin beschäftigt sich inzwischen mit dem Ausfall.
    Diese Nachricht wurde am 29.08.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.