Straße von Hormus
Deutsche Reeder kritisieren von Trump geplante Schutzgebühr für sichere Durchfahrt

Die deutschen Reeder haben die von US-Präsident Trump angekündigte Schutzgebühr für eine sichere Passage der Straße von Hormus kritisiert.

    Handelsschiffe liegen in der Nähe von Chasab, einer Kleinstadt im Norden Omans, in der Straße von Hormus.
    Deutsche Reeder kritisieren die von US-Präsident Trump geplante Schutzgebühr für sichere Durchfahrt. (Wen Xinnian / Xinhua / dpa)
    Kein einzelner Staat dürfe den freien Zugang zu einer internationalen Wasserstraße einseitig von Gebühren abhängig machen, sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Reeder, Kröger, der "Wirtschaftswoche". Mit seinem Vorstoß stelle Trump das System der freien Schifffahrt infrage. Kröger warnte zugleich vor hohen Kosten für Verbraucher und Weltwirtschaft. Außerdem sei eine solche Maßnahme rechtlich nicht zulässig.
    Trump hatte zuvor erklärt, eine Gebühr in Höhe von 20 Prozent des Frachtwerts von allen Schiffen zu verlangen, die die strategisch wichtige Meerenge passieren. Das solle die Kosten der USA für den Schutz der Straße von Hormus decken, schrieb der US-Präsident.
    Diese Nachricht wurde am 14.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.