
Ihr Verband VDR erklärte, angesichts der weiterhin unklaren Lage und fehlender verlässlicher Sicherheitsgarantien würden die Reeder mögliche Durchfahrten sehr sorgfältig abwägen. Grundsätzlich sei die Waffenruhe aber ein wichtiges Signal für die im Persischen Golf festsitzenden Seeleute. Laut dem Verband sind insgesamt mehr als 2.000 Handelsschiffe mit rund 20.000 Seeleuten betroffen, darunter mindestens 50 Schiffe deutscher Reedereien.
Die Internationale Seeschifffahrts-Organisation IMO erklärte, sie arbeite mit den Konfliktparteien zusammen, um eine sichere Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu ermöglichen. Die IMO ist eine Unterorganisation der Vereinten Nationen.
Diese Nachricht wurde am 08.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
