Bundeswirtschaftsministerium
Deutsche Rüstungsexporte steigen im ersten Halbjahr 2026 auf neuen Rekordwert

Die Bundesregierung hat im ersten Halbjahr 2026 Rüstungsexporte im Umfang von knapp 13,9 Milliarden Euro genehmigt.

    Hessen, Kassel: Ein Mitarbeiter von Rheinmetall arbeitet an einem Panzer vom Typ Fuchs in der Fertigungshalle.
    Die Bundesregierung hatte im gesamten Jahr 2025 Rüstungsexporte im Umfang von rund 12 Milliarden Euro genehmigt. (Swen Pförtner/dpa)
    Das war mehr als viermal so viel wie im selben Zeitraum des vergangenen Jahres, wie aus vorläufigen Zahlen des Bundeswirtschaftsministeriums hervorgeht. Die Summe setzt sich aus rund 9,6 Milliarden Euro für Kriegswaffenexporte und 4,3 Milliarden Euro für sonstige Kriegsgüter zusammen. Im gesamten Jahr 2025 waren Rüstungsexporte im Umfang ‌von rund zwölf Milliarden Euro genehmigt worden.
    Größter Abnehmer war dieses Jahr bislang erneut die Ukraine. Das Land erhielt Rüstungsgüter im Gesamtwert von 2,5 Milliarden Euro. Dahinter folgten die USA mit 1,6 Milliarden, danach die Niederlande, Tschechien und Litauen. Auf Platz sechs kam Israel mit knapp 800 Millionen Euro.
    Diese Nachricht wurde am 16.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.