Koalition
Deutsche Stiftung Patientenschutz begrüßt Widerstand der SPD gegen Leistungskürzungen bei Pflegereform

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz begrüßt den Widerstand der SPD gegen Kürzungen bei der Pflege.

    Senioren mit Rollator begegnen sich auf dem Flur. Von der vorderen Person links im Bild sind die Beine und der Rollator zu sehen, rechts unscharf und weiter hinten geht eine Seniorin in Begleitung einer Pflegekraft.
    Leben mit Pflegebedarf: Die Frage der Finanzierung stellt sich für Betroffene wie für die Gesellschaft (Symbolfoto). (imago / Andreas Franke)
    Es sei gut, dass die Partei bei der geplanten Gesetzgebung die Reißleine ziehe, sagte Vorstand Brysch der Katholischen Nachrichten-Agentur. Zugleich forderte er konkrete Maßnahmen wie eine Deckelung der Eigenanteile für Pflegebedürftige sowie Zuschüsse, die an die Kostenentwicklung angepasst sind.
    Generalsekretär Klüssendorf hatte erklärt, die SPD akzeptiere keine Leistungskürzungen bei der Pflege. Dies drohe aber den Pflegenden, den Pflegebedürftigen und den Angehörigen. Gesundheitsminister Linnemann, CDU, will seine Reformpläne in der kommenden Woche ins Kabinett einbringen. Ziel ist es, die Finanzen der gesetzlichen Pflegeversicherung im nächsten Jahr zu stabilisieren.
    Die Pflegekassen stehen stark unter Druck, für 2027 wird ein Milliardendefizit erwartet. Nach Informationen aus Koalitionskreisen laufen zu Linnemanns Vorhaben noch Gespräche.
    Diese Nachricht wurde am 26.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.