Defizit
Deutsche Stiftung Patientenschutz wirft Bund Plünderung der Pflegeversicherung vor

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz hat dem Bund eine Plünderung der Pflegeversicherung vorgeworfen.

    Das Foto zeigt Eugen Brysch, Vorsitzender der Deutschen Stiftung Patientenschutz.
    Eugen Brysch, Vorsitzender der Deutschen Stiftung Patientenschutz, wirft dem Bund eine Plünderung der Pflegeversicherung vor. (imago / Metodi Popow)
    Der Vorsitzende Brysch sagte im Deutschlandfunk, der Bund müsse der Pflegekasse fünfeinhalb Milliarden Euro zurückzahlen. Dann müsste man aktuell nicht über ein Defizit der Pflegeversicherung diskutieren.
    Das Geld war während der Corona-Pandemie unter anderem für Tests und Pflegeprämien abgeflossen.
    Brysch warnte zudem davor, Pflege zum reinen persönlichen Risiko zu machen. Dies entsolidarisiere die Gesellschaft.
    Bundesgesundheitsministerin Warken, CDU, pocht auf eine finanzielle Stabilisierung der Pflegeversicherung, deren Defizit nach ihren Angaben in den kommenden beiden Jahren bei mehr als 22 Milliarden Euro liegen könnte.
    Diese Nachricht wurde am 19.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.