
Es gehe um mehr Mehrwegsysteme, stärkere Mülltrennung und nachhaltigere Sanitärlösungen, teilte die Lobbyorganisation mit. Geschäftsführerin Metz erklärte, die Veranstaltungen sollten Spaß machen, aber sie dürften nicht zu einem Ausnahmezustand für die Umwelt werden. Viele Volksfeste etwa zeigten, dass ein vollständiger Mehrwegeinsatz und konsequente Mülltrennung funktionierten.
Die Deutsche Umwelthilfe hat nach eigenen Angaben die zehn größten Musikfestivals in Deutschland zu ihrem Abfallmanagement befragt. Darunter waren die derzeit stattfindende Doppelveranstaltung Rock am Ring/Rock im Park sowie die Festivals Wacken Open Air, Hurricane, Lollapalooza und Parookaville.
Nachholbedarf für Rock am Ring und Rock im Park
In der Umfrage schnitten den Angaben zufolge Rock am Ring/Rock im Park im Bereich Mehrweg für Getränke und Vermeidung von Einweg-Merch positiv ab. Bei Mehrweg für Speisen, Mülltrennung und Einsatz von Kompost-Toiletten gebe es Nachholbedarf. Bei Maßnahmen gegen Vermüllung landeten die Zwillingsfestivals "im roten Bereich". Zugleich gehörten sie zu den wenigen Veranstaltungen, die erste Schritte beim Einsatz von Mehrwegverpackungen für Essensangebote unternommen hätten.
Diese Nachricht wurde am 06.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
