
Wenn neu gebaut werde, müssten Flächen entsiegelt werden, verlangte DUH-Geschäftsführerin Metz. Sie verwies unter anderem auf Schulhöfe und ungenutzte Parkplätze. Für ihren sogenannten Hitzecheck hatte die Deutsche Umwelthilfe untersucht, wie viele grüne Flächen es in deutschen Städten gibt. 24 von 190 Kommunen mit mehr als 50.000 Einwohnern erhielten dabei eine "Rote Karte". Sie haben demnach einen hohen Anteil an versiegelten Flächen und ein geringes Volumen an Grün. Weitere 82 Kommunen erhielten eine "Gelbe Karte". Ausreichend Boden, in dem Wasser versickern kann und zugleich Bäume und andere Pflanzen wachsen, gibt es demnach in 84 Städten. Am besten schnitten Detmold, Ratingen und Potsdam ab, am schlechtesten Ludwigshafen, Heilbronn und Regensburg.
Bundesbauministerin Geywitz hatte zuletzt eine Hitzeschutz-Strategie vorgestellt und künftige Fördersummen von Klimaanpassungsmaßnahmen abhängig gemacht. Kommunen und Sozialverbände forderten Bund und Länder auf, die Städte stärker bei der Umsetzung zu unterstützen.
Diese Nachricht wurde am 30.07.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.