
Das geht aus einer Mitteilung des Statistischen Bundesamtes auf Basis von Schätzungen der Produzenten hervor. Demnach rechnen die Winzer mit einer Erntemenge von 8,26 Millionen Hektolitern Weinmost. Das wären 4,9 Prozent weniger als im Vorjahr. In einigen Regionen hätten starke Regenfälle im Frühjahr das Auftreten von Pilzkrankheiten begünstigt. Auch hätten Extremwetter-Ereignisse wie Spätfröste, Hagel und Stürme der Weinernte geschadet.
In vielen Anbaugebieten werden Ertragsrückgänge im zweistelligen Prozentbereich erwartet. An der Mosel etwa dürfte der Ertrag um 30 Prozent sinken, in Franken um 29 Prozent und an der Ahr um 65 Prozent.
Diese Nachricht wurde am 11.10.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.