
Der Bundesverband der Deutschen Industrie sprach von einem wichtigen Schritt zur Stabilisierung der transatlantischen Handelsbeziehungen. Indem die EU das Abkommen schnell umsetze, stärke sie ihre Verhandlungsposition gegenüber Washington und könne mit mehr Nachdruck darauf bestehen, dass auch die USA Vereinbarungen einhielten. Der Verband der Maschinen- und Anlagenbauer verwies auf die Bedeutung der Planungssicherheit.
Unterstützung äußerte auch der Vorsitzende des Handelsausschusses des Europäischen Parlaments, Lange. Der SPD-Politiker betonte im Deutschlandfunk die Bedeutung von Ausstiegsklauseln, die eine Rückkehr zu EU-Zöllen ermöglichen, falls die USA gegen Absprachen verstoßen.Kritik kam etwa aus den Reihen der Partei Die Linke. Das Europäische Parlament habe sich in einen schlechten Handelsdeal mit den Vereinigten Staaten zwingen lassen, hieß es.
Die Einigung sieht unter anderem vor, europäische Zölle auf amerikanische Industriewaren - wie mit US-Präsident Trump vereinbart - abzuschaffen. Dieser hatte im Gegenzug zugesichert, nicht mehr als 15 Prozent Abgaben auf Waren aus der EU zu erheben.
Aus dem Deutschlandfunk-Programm
Diese Nachricht wurde am 20.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
