
Tilly habe sich der Verletzung religiöser Gefühle und der Verbreitung von Falschnachrichten über die russischen Streitkräfte schuldig gemacht, erklärte das Gericht zur Begründung in dem umstrittenen Strafverfahren. Der Künstler hatte in diesem und den vergangenen Jahren Karnevalswagen für den Düsseldorfer Rosenmontagszug mit Karikaturen von Staatschef Putin gebaut.
Tilly sagte Deutschlandfunk Kultur, das Urteil sei eine neue Eskalationsstufe im Kampf zwischen der Meinungsfreiheit und einem totalitärem Regime. Er werde behandelt, als habe er ein riesiges Verbrechen begangen. Der 62-Jährige
kündigte an, seine künstleriche Arbeit fortzusetzen.
kündigte an, seine künstleriche Arbeit fortzusetzen.
Diese Nachricht wurde am 02.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
